{"id":112,"date":"2019-09-20T09:46:00","date_gmt":"2019-09-20T09:46:00","guid":{"rendered":"https:\/\/wanderlustfirst.eu\/?p=112"},"modified":"2019-09-22T10:01:47","modified_gmt":"2019-09-22T10:01:47","slug":"kein-krimi","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wanderlustfirst.eu\/?p=112","title":{"rendered":"Kein Krimi"},"content":{"rendered":"\n<h5>Die ersten Tage in Marokko<\/h5>\n\n\n\n<p>Am Abend des 12. September kam ich in Tetouan an und wollte in einer Privatpension \u00fcbernachten, die ich \u00fcber die App iOverlander entdeckt hatte. Das klappte leider nicht. Ich landete in irgendeiner Sackgasse und wurde umringt von 10-12 j\u00e4hrigen Jungs, die ich vom Fu\u00dfballspiel abgelenkt hatte. Es war echt s\u00fc\u00df. Die Jungs haben gleich alles, was sie an Fremdsprachen je gelernt hatten, testen wollen: Hola, bonjour, hello, how are you \u2013 alles kam auf ein Mal. Leider konnten sie mir nicht sagen, wo die Pension ist, die ich gerade suchte.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p>So fuhr ich noch durch eine weitere Stra\u00dfe, fand nichts und entschied mich f\u00fcr Plan B: Camping in Martil an der Mittelmeer-K\u00fcste ein paar Kilometer weiter.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Das klappte dann einwandfrei. Ich kam an, ein \u00e4lterer Herr hob die Schranke per Hand hoch und ich bekam meinen Platz zum Zelten f\u00fcr umgerechnet sechs Euro. Am n\u00e4chsten Morgen ging ich noch in die Stadt, um mich kurz umzuschauen. Ich sah vor mir eine wirklich neue Welt. Die Stadt, Stra\u00dfen, Gesch\u00e4fte, Menschen in den Caf\u00e9s \u2013 alles war f\u00fcr mich super neu und fremd. Etwas sch\u00fcchtern lief ich noch paar hundert Meter und kehrte dann um. Das Minimalziel konnte ich jedoch erreichen: Wasser im Supermarkt zu kaufen.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p>Das erste eigentliche Ziel war die Stadt Fez. Dort war ich mit Samir verabredet. Ich dachte mir, bevor ich in Fez herumgeistere und wie in Martil hilflos durch die Gegend fahre, lieber jemanden finden, der eine Couch bei sich zu Hause anbietet und noch dazu bereit ist, die eigene Stadt einem Fremden zu zeigen. Es war tats\u00e4chlich ein Volltreffer! Aber dazu kommen wir noch sp\u00e4ter.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p>Zuerst durfte ich meine ersten Kilometer auf den marokkanischen Stra\u00dfen sammeln. Die Strecke von Martil nach Fez betrug ca. 270 km, laut Googlemaps: f\u00fcnf Stunden Fahrzeit. D.h. auf dem Motorrad m\u00fcssten es ca. sechs werden.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Am Ende sind es acht geworden. Die Strecke f\u00fchrte durch Berge und von allen G\u00f6ttern verlassene D\u00f6rfer. Die L\u00f6cher in den Stra\u00dfen waren teils so gewaltig, dass du da nur einmal reinfahren darfst. Danach br\u00e4uchtest du ein neues Moped. Unterwegs begegnest du immer wieder Kamikaze-Fahrern, die in Kurven \u00fcberholen, dir den Weg abschneiden und dich mit der Hupe beschimpfen (oder begr\u00fc\u00dfen \u2013 schwer zu unterscheiden). Davon gibt es noch eine Steigerung: die Busfahrer, die sich an keine Geschwindigkeitslimits halten und sich auf der Stra\u00dfe benehmen, als ob sie mit jedem \u00fcberholten Fahrzeug ein Bonus vom Arbeitgeber erhalten w\u00fcrden. Doch der Gipfel der fahrerischen Fertigkeiten stellen die LKW-Fahrer, die mit Heu mit bis zu der dreifachen H\u00f6he des eigenen Fahrzeugs beladen fahren. Beim ersten LKW dieser Art fuhr ich mit eingeschalteter Kamera \u00fcber 15 Minuten im Schneckentempo hinterher. Ich dachte \u2013 bei dem Wind und Zustand der Stra\u00dfen wird er niemals weit kommen. Falsch gedacht. Er fuhr seelenruhig vor sich hin, bis ich aufgegeben habe und ihn \u00fcberholte. Sp\u00e4ter \u00fcberholte ich noch mehrere meterhoch beladene LKWs. Keiner kippte f\u00fcr mich und mein Video um. Es scheint doch zu funktionieren. Diese wahren Heutransport-K\u00fcnstler kommen immer an.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p>Eine weitere Besonderheit auf den marokkanischen Stra\u00dfen: ungelogen, ca. alle 20 km kommt ein Polizeikontrollpunkt, meistens am Kreisverkehr! Du wirst nat\u00fcrlich von den anderen Fahrern vorgewarnt und kannst dann entspannt durchfahren. Ich musste zum Gl\u00fcck noch keine Bekanntschaften mit den Beamten machen. Wer wei\u00df, was sie alles von einem Ausl\u00e4nder wollen.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p>Man kann mit denen aber anscheinend auch verhandeln, wenn man die entsprechenden Argumente in der Hand hat. Am letzten Samstag fuhren wir, Samir, seine amerikanischen Arbeitskolleginnen (allesamt Englischlehrer an der amerikanischen Schule in Fez) und ich, aus der Stadt, um uns an den sch\u00f6nen Landschaften zu erfreuen und Samir\u2018s Eltern auf dem Lande zu besuchen. Am Steuer sa\u00df Alexandra. Im Auto waren noch Samir und Surya. Chiara und ich, auf dem Moped hinterher. Wie das so der Zufall will: die Polizei stoppte den Nissan von Alexandra. Ich fuhr dann weiter, um den Polizisten keinen Anlass zu geben, auch mich zu kontrollieren. Ich hielt dann an der Tankstelle 200m weiter. Es ergab sich, dass Alexandra etwas zu schnell fuhr und viel schlimmer: ihren Reisepass nicht dabei hatte. Chiara und ich beobachteten die Geschehnisse aus der sicheren Entfernung. Nach einer gef\u00fchlten Ewigkeit als sich nichts tat und der Polizist immer wieder zwischen seinem Auto und dem Nissan spazierte, entschied sich Chiara einzuschreiten. Sie ging hin und kl\u00e4rte die Sache innerhalb von Minuten. Die amerikanische Sprachschule in Fez geh\u00f6rt n\u00e4mlich ihrer Mutter und sie versprach dem Polizisten kostenlosen Englischunterricht. Sie schmierte den Beamten mit Bildung! Er versicherte sich noch, dass auch seine Frau zum Studieren kommen darf und die Sache mit dem vergessenen Reisepass war vom Tisch. Ist irgendwie doch sympathisch.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p>Es fehlt aber noch der Anfang meiner Geschichte. Am Freitag, den 13. September, kam ich \u2013 wie bereits erw\u00e4hnt \u2013 zwei Stunden sp\u00e4ter als gewollt in Fez an. Auf mich wartete an der amerikanischen Schule Samir, mein Gastgeber und Guide f\u00fcr die n\u00e4chsten Tage. Samir lernte ich \u00fcber die Platform CouchSurfing kennen. Das Prinzip dort ist ziemlich einfach: Es gibt Menschen auf der ganzen Welt, die bei sich zu Hause eine Couch (oder gar ein Zimmer) f\u00fcr Reisende kostenlos anbieten. Was ist dann ihre Motivation? Zum einen m\u00f6chten Sie G\u00e4ste empfangen, um mehr \u00fcber die fremden L\u00e4nder und deren Kulturen zu erfahren. Oder, sie waren selbst schon gereist, haben die Vorteile des CouchSurfings genutzt und m\u00f6chten es auf diese Weise \u201ezur\u00fcckgeben\u201c. Samir geh\u00f6rt zu der ersten Gruppe. Er hat schon vielen Reisenden seine Couch zur Verf\u00fcgung gestellt. So lernte er auf diese Weise Menschen aus der ganzen Welt: Canada, USA, Australien, Deutschland und viele mehr.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p>Bevor ich aber die Geschichte von Samir erz\u00e4hle, m\u00f6chte ich mich kurz mit einem potentiellen Szenario befassen, das nat\u00fcrlich nicht eintraf, aber sich in meinem Kopf durchaus andeutungsweise abspielte. Denn ich bin ein Anf\u00e4nger beim CouchSurfing und Samir war erst mein zweiter Gastgeber \u00fcberhaupt. Wer kann einem garantieren, dass die noble Idee des CouchSurfings nicht missbraucht werden k\u00f6nnte? Wer kann garantieren, dass ein allein stehender, immer noch attraktiver 50-j\u00e4hriger Typ mit einer tief im Wald stehenden Villa &#8211; der zudem noch keine positiven Rezensionen auf der Plattform (wichtig!) vorweisen kann &#8211; keine b\u00f6sen Absichten hat, wenn er 20-j\u00e4hrige M\u00e4dchen zu sich nach Hause einl\u00e4dt? Ok, wer auf so etwas reinf\u00e4llt, ist selbst schuld. Es muss aber nicht zwingend immer so offensichtlich kritisch ausschauen. Die Gefahren lauern oft dort, wo man sie nicht vermutet.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p>Doch zur\u00fcck zu meinem Szenario. Wie schaute es bei mir aus?&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Wie bereits kurz erw\u00e4hnt: ich kam am Freitag, den 13. September, in Fez an. Wir trafen uns, Samir und ich, an der amerikanischen Schule. Ich hatte schon schlechtes Gewissen, weil ich mit zwei Stunden Versp\u00e4tung ankam und Samir so lange auf mich warten musste. Es schien ihn aber nicht zu st\u00f6ren. Er war sofort sehr freundlich und richtig gut drauf.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p>Wir wussten schon einiges voneinander. Samir hatte mich zuvor richtig intensiv ausgefragt: wo ich herkomme, was ich beruflich mache, wo meine Familie lebt, was ich alles in Marokko vorhabe, wie meine Reise bisher verlief, wo es dann sp\u00e4ter hingeht, usw. Ich fand das schon relativ viel nachgefragt, dachte aber: nat\u00fcrlich m\u00f6chte er alles \u00fcber mich wissen, schlie\u00dflich nimmt er mich \u2013 eine v\u00f6llig fremde Person \u2013 bei sich auf. So fuhren wir zu ihm nach Hause. Er auf seinem kleinen Roller und ich mit der gro\u00dfen Maschine mit ganz viel Gep\u00e4ck drauf hinterher. Ich bat Samir nur etwas R\u00fccksicht zu nehmen, dass ich an den etwas wilden Stra\u00dfenverkehr in Fez nicht gew\u00f6hnt sei, und bestimmt seiner Fahrweise nicht folgen k\u00f6nne. Nach ca. einer halben Stunde trafen wir in einem etwas besonderen Stadtteil ein: Mehrfamilienh\u00e4user, die schon ziemlich viele Jahre auf dem Buckel zu haben schienen, kaputte Stra\u00dfen, viel M\u00fcll \u00fcberall \u2013 alles ziemlich runtergekommen und arm. Nat\u00fcrlich hat mich das nicht gest\u00f6rt \u2013 ich versuche es hier nur objektiv darzustellen. Wir haben mein Motorrad bei einem Bekannten von Samir ein paar Blocks weiter abbestellt. Direkt vor seinem Haus w\u00e4re es nicht sicher. Zu viel Verantwortung \u2013 meinte Samir.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p>Dann marschierten wir mit meinem ganzen Gep\u00e4ck ca. 500 Meter zu seinem Appartement. Dort angekommen, wurde ich sehr nett empfangen. Samir zeigte mir seine ganze Wohnung, erkl\u00e4rte mir, wo mein Zimmer sei und wie das Bad funktionierte. Dann zeigte er mir seine Familienbilder und erz\u00e4hlte mir, wie nah er seinem Gro\u00dfvater stand und dass er sich auch um ein autistisches Kind k\u00fcmmerte. Er sagte auch, sein Haus sei jetzt mein Haus und ich solle mich sehr wohl f\u00fchlen.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p>Ich dachte nur: wow, was f\u00fcr ein gro\u00dfartiger Mensch!&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Relativ schnell sagte er aber zu mir, dass er eine neue Idee h\u00e4tte und ob ich Interesse h\u00e4tte, zu seinem Dorf, wo er aufwuchs, zu fahren, um dort in einer ruhigen und sch\u00f6nen Umgebung die Nacht zu verbringen. Klar \u2013 sagte ich, richtig froh, dass ich die Chance bekommen w\u00fcrde, eine authentische rurale Gegend kennenzulernen. So lie\u00df ich mein ganzes Hab und Gut bei Samir zu Hause liegen und wir fuhren zu zweit auf meinem Motorrad aus der Stadt in die Berge. Es war schon dunkel als wir losfuhren. Nach etwa 30 Minuten Fahrt in der Dunkelheit, in einer ziemlich d\u00fcsteren und verlassenen Gegend, fing ich dann an, mir Fragen zu stellen. Es w\u00e4re doch ein interessantes Szenario f\u00fcr einen Film, der f\u00fcr einen Touristen aus Europa ung\u00fcnstig endet. Ich unterwegs mit einem Marokkaner, den ich gerade kennenlernte, mein ganzes Gep\u00e4ck bei ihm zuhause, dessen Adresse ich nicht kannte (wir trafen uns ja an der amerikanischen Schule, wo er angeblich arbeitet), zu zweit in der Nacht in irgendeiner Pampa unterwegs zu seinem angeblichen Elternhaus. Dann erkl\u00e4rte mir Samir, dass seine Eltern nicht in dem Haus wohnen, wo wir hinfahren. Dort lebt lediglich sein \u00e4lterer Bruder. <\/p>\n\n\n\n<p>Wenn es dort noch weitere freundliche junge M\u00e4nner gibt, die mich kennenlernen und mich mit Wein oder sonstigen traditionellen Getr\u00e4nken begr\u00fc\u00dfen wollen, dann bin ich dran \u2013 dachte ich noch. Keiner wei\u00df wo ich bin, ich wei\u00df nicht, wo ich hinfahre, mein Moped l\u00e4sst sich bestimmt leicht verscherbeln. F\u00fcr die Fotoausr\u00fcstung kriegt man bestimmt auch ein paar Dirhams. Meine Leiche w\u00fcrde man in den Bergen nie finden. Es w\u00e4re eine spannende Story f\u00fcr die europ\u00e4ische Presse. Und in Marokko w\u00fcrde man bestimmt ein Solidarit\u00e4ts- und Trauerkonzert veranstalten, Mahnwachen w\u00fcrden vor der Botschaft abgehalten werden, wie f\u00fcr die skandinavischen Backpackerinnen, die im Atlasgebirge in der N\u00e4he von Marrakesch gek\u00f6pft wurden. So schnell werde ich mich aber nicht ergeben. Nur meine einzige Waffe hatte ich nicht dabei: mein Schweizer Taschenmesser lag jetzt in einer der Taschen in Samir\u2018s Wohnung.<\/p>\n\n\n\n<p>Doch wie ging die Gruselgeschichte zu ende?&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Das kann man sich leicht vorstellen. Wir sind bei Samir im Dorf gut gelandet. Es war traumhaft! Ein traditionelles Haus mit viel Raum. Wir haben trotzdem unter dem freien Himmel im \u201eMilliarden-Sterne Hotel\u201c geschlafen. Den guten Schlaf st\u00f6rte nur eine Sache: unz\u00e4hlige H\u00e4hne im Dorf fingen noch dick vor Sonnenaufgang mit ihrem Gesang an. Ein Drama! Kaum h\u00f6rte einer mit seinem Konzert auf, startete schon der N\u00e4chste. Und da mussten mindestens so viele im Dorf sein wie Sterne am Firmament. Das ganze dauerte stundenlang! Irgendwann war es mit den Versuchen, doch noch einzuschlafen, vorbei. Die Aussicht am Morgen machte aber alles wieder gut. Und wie! Sch\u00f6ne bergige Landschaften mit einem See in der Ferne. Freundliche Hunde von Samir, neugierige aber sch\u00fcchterne Esel, selbst sein Pitbull hat mich sehr herzlich empfangen und war super lustig drauf: er wollte nur spielen! Es ergab sich, dass die Eltern nur in einem anderen Haus etwa 200 Meter entfernt lebten. Zuerst kam der Vater, um mich zu begr\u00fc\u00dfen. Dann gingen wir zu der Mutter, die schon mit dem Fr\u00fchst\u00fcck wartete! Einfach herrlich! Ich habe beispiellose Freundlichkeit und Gastfreundschaft erlebt! Und ganz ehrlich \u2013 ich habe nichts anderes erwartet. Die hypothetische Grusel-Geschichte, die ich zuerst aufzeichnete, zeigt uns, wie wir ticken \u2013 gef\u00fcttert durch Sensationsgeschichten aus den Medien. Nat\u00fcrlich finden ab und zu Grausamkeiten statt, und zwar \u00fcberall auf der Welt. Aber lasst uns doch nicht verr\u00fcckt machen. Wir sollen Vorurteile ablegen und Menschen aus anderen Kulturkreisen eine wahre Chance geben.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p>Bei Samir wollte ich eigentlich nur eine Nacht verbringen. Ich blieb vier. Ich habe einen neuen Freund gewonnen, einen lebensfrohen Menschen mit gro\u00dfem Herz, hilfsbereit, offen f\u00fcr Neues, unbekanntes und vor allem motiviert, viel Gutes in seinem Leben zu tun. Er erz\u00e4hlte mir seine Lebensgeschichte, mit vielen Ups and Downs, Entt\u00e4uschungen, dramatischen Unf\u00e4llen, guten Taten, der Suche nach den Opportunit\u00e4ten, Bildung, Liebe und Freundschaft. Er bat mich, dies alles nicht \u00f6ffentlich zu wiedergeben. Vieles erz\u00e4hlte er mir im Vertrauen. Das respektiere ich voll und ganz.\u00a0<br><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-jetpack-slideshow aligncenter\" data-autoplay=\"true\" data-delay=\"3\" data-effect=\"slide\"><div class=\"wp-block-jetpack-slideshow_container swiper-container\"><ul class=\"wp-block-jetpack-slideshow_swiper-wrapper swiper-wrapper\"><li class=\"wp-block-jetpack-slideshow_slide swiper-slide\"><figure><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"525\" height=\"394\" alt=\"\" class=\"wp-block-jetpack-slideshow_image wp-image-116\" data-id=\"116\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/wanderlustfirst.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/28407E4D-C141-45DA-B7A4-3B4993622402.jpeg?resize=525%2C394&#038;ssl=1\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/wanderlustfirst.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/28407E4D-C141-45DA-B7A4-3B4993622402.jpeg?w=4032&amp;ssl=1 4032w, https:\/\/i0.wp.com\/wanderlustfirst.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/28407E4D-C141-45DA-B7A4-3B4993622402.jpeg?resize=300%2C225&amp;ssl=1 300w, 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