{"id":1437,"date":"2020-03-12T13:24:01","date_gmt":"2020-03-12T13:24:01","guid":{"rendered":"https:\/\/wanderlustfirst.eu\/?p=1437"},"modified":"2020-03-12T13:24:07","modified_gmt":"2020-03-12T13:24:07","slug":"africa-for-dummies","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wanderlustfirst.eu\/?p=1437","title":{"rendered":"\u201eAfrica for dummies\u201c"},"content":{"rendered":"\n<p>Die Fahrt durch Angola dauerte fast drei Tage. Dylan und Yasmin waren etwas in Eile, denn sie mussten vor dem 15. Dezember in Kapstadt sein: Dylan\u2018s Schwester wollte heiraten. Ich stand vor der Wahl: entweder bleibe ich l\u00e4nger in Angola und schaue mir das Land genauer an oder ich fahre mit meinen neuen Freunden direkt nach Namibia weiter. Ich genoss die Fahrt mit den beiden so sehr, dass Angola den K\u00fcrzeren ziehen musste. Irgendwie f\u00fchlte ich mich auch etwas verantwortlich f\u00fcr die beiden und wollte sie nicht alleine weiterziehen lassen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Rollenverteilung in unserem Team funktionierte auch ganz gut: Dylan war unser Mechaniker, Yasmin verhandelte die Preise \u00fcberall und organisierte Essen aus dem Nichts. Ich f\u00fchrte unsere kleine Gruppe unterwegs als Navigator an. Eine \u00e4u\u00dferst verantwortungsvolle Aufgabe, die ein hohes Ma\u00df an Sachkenntnis erfordert: Ich gab die GPS-Koordinaten ins Navi ein und folgte den Anweisungen. Direkt hinter mir folgte Yasmin und am Ende fuhr Dylan, auf den dann niemand mehr aufpasste. So fuhren wir eines Tages bis in die Nacht hinein. Eine kleine Tankstellenpause ergab, dass sich das Zelt an Dylan\u2018s Bike gel\u00f6st hatte und ins Hinterrad reingeraten war. Er musste so kilometerweit gefahren sein, denn von seinem Zelt blieben am Ende nur noch Fetzen \u00fcbrig. Dylan merkte nichts davon. Er meinte nur eine eigenartige Geruchskulisse wahrgenommen zu haben. Er habe sich dabei nichts gedacht. F\u00fcr die gemeinsame Weiterreise erledigte sich somit die Camping-Option. Dylan strahle und grinste breit, als h\u00e4tte er gerade einen Preis in der Kategorie: \u201eDie lustigste Art und Weise, das eigene Zelt w\u00e4hrend einer Afrika-Reise zu zerst\u00f6ren\u201c gewonnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Zwei Tage sp\u00e4ter grinste Dylan erneut: 80km vor Windhoek riss ihm die Kette bei voller Fahrt. Ich merkte das nicht sofort. Da ich nicht konstant in den R\u00fcckspiegel schaute, merkte ich erst ein Weilchen sp\u00e4ter, dass mir niemand mehr folgte. Yasmin h\u00f6rte den Krach hinter ihr und stoppte gleich, w\u00e4hrend ich nichts davon mitbekam. So drehte ich um und fand die beiden vor, als sie die Kettenteile von der Stra\u00dfe sammelten. Beide bestens gelaunt, da musste ich selbst mitlachen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Kette riss, nicht weil sie schlecht montiert war, sondern weil sie nicht so richtig f\u00fcr das Motorradmodel passte und weil ihre Qualit\u00e4t viel zu w\u00fcnschen \u00fcbrig lie\u00df. Zum Gl\u00fcck behielt Dylan die alte Kette, die er dann zur\u00fcckmontierte. Sp\u00e4ter erfuhr ich, dass auch Yasmin\u2018s neue Kette kurz vor Kapstadt riss. Ich war nicht dabei, ich stellte mir aber bildlich vor, wie sie erneut die Kettenteile von der Stra\u00dfe sammelten und dabei Witze rissen. So viel Humor, Lebensfreude und Gelassenheit muss man echt haben!<\/p>\n\n\n\n<p>Irgendwann erreichten wir auch die namibische Hauptstadt, Windhoek. Auf uns sollte Ray warten, ein Namibier deutscher Abstammung, der eigentlich Raymond hie\u00df. Dylan kontaktierte ihn, weil seine Schwester eine Freundin von ihm kannte. So ein Arrangement klingt kompliziert, funktioniert aber bestens: Dylan und Yasmin sollten sein G\u00e4stezimmer, ich seine Couch im Wohnzimmer bekommen. Als wir eintrafen, war Ray gerade mit Freunden unterwegs und bat uns ein paar Stunden zu warten. Es war kein Problem. Wir suchten uns auf Google ein lokales Restaurant, wo wir was essen konnten und fuhren hin. Wir bestellten unsere Hamburger und Getr\u00e4nke und unterhielten uns \u00fcber das bereits Erlebte als wir merkten, dass uns Leute von einem Nachbartisch anstarrten. Ich dachte, ok wieder mal jemand, der neugierig auf uns ist und wissen will, wo wir herkommen. In unseren schmutzigen Biker-Klammotten sahen wir aus, als w\u00fcrde es sich lohnen, uns ein paar Fragen zu stellen. Pl\u00f6tzlich stand ein Kerl auf und fragte uns: \u00bbIst einer von Euch vielleicht Dylan?\u00ab Wir schauten erstaunt zur\u00fcck. \u00bbDas bin ich\u00ab, sagte Dylan. \u00bbCool, das dachte ich schon die ganze Zeit. Ich bin n\u00e4mlich Ray\u00ab. Wir lachten auf und schoben dann f\u00fcr den Rest des Abends unsere Tische zusammen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir verbrachten ein paar sch\u00f6ne Tage bei Ray. Windhoek erwies sich als moderne und saubere Stadt. Dylan bekam auch ein neues, passendes Ketten-Set f\u00fcr seine BMW und Yasmin kaufte sich einen neuen Helm. Ich wollte den lokalen BMW-Dealer ebenfalls besuchen, um mein Motorrad endlich mal fachm\u00e4nnisch checken zu lassen. Dieses Mal funktionierte alles einwandfrei. Ich wurde sehr nett empfangen und in eine exzellent ausgestattete Werkstatt eingeladen. Meine Maschine wurde an den Rechner angeschlossen und alles war top! Der Mechaniker sprach Deutsch und es sah danach aus, als h\u00e4tte er sein Fach richtig im Griff. Am Ende musste ich nichts bezahlen und der Manager w\u00fcnschte mir eine gute Weiterfahrt! So stelle ich mir einen guten Service vor! Lediglich eine Sache st\u00f6rte das perfekte Gesamtbild und irritierte mich sehr: der Mechaniker hatte ein gro\u00dfes Hakenkreuz auf der R\u00fcckseite seines Handys! Und es war eindeutig als solches zu erkennen. Ein hinduistisches Symbol des Gl\u00fccks war das definitiv nicht. Wochen sp\u00e4ter, als ich mich mit einem Biker in S\u00fcdafrika dar\u00fcber unterhielt, meinte er auch, davon geh\u00f6rt zu haben. Dieser Mechaniker scheint in der Biker-Szene bekannt zu sein, angeblich ist er noch mit Nazi-Symbolen t\u00e4towiert. Das erstaunte mich sehr! Ein lizensierter BMW-Dealer l\u00e4sst bei den Mitarbeitern Nazi-Symbole zu? Wei\u00df er das \u00fcberhaupt?<\/p>\n\n\n\n<p>Ray und sein Mitbewohner LeRoux erz\u00e4hlten uns viel \u00fcber Namibia. Ich bekam gro\u00dfe Lust, etwas l\u00e4nger im Land zu bleiben. Dylan und Yasmin wollten die Hochzeit in Kapstadt nicht verpassen und mussten bald weiterfahren. Ich hatte noch Zeit und entschied mich, mehr von Namibia sehen zu wollen. Ray meinte, Namibia ist \u201eAfrica for dummies\u201c: man bekommt hier alles, was man braucht, es ist leicht zu reisen, die Infrastruktur ist gut und das Benzin billig. Die Lebensmittel sind nicht teuer und \u00fcberall gibt es Gesch\u00e4fte, wo man alles kaufen kann. Au\u00dferdem gibt es sch\u00f6ne Nationalparks und tolle Landschaften. Im Allgemeinen, ist es wie in Europa. Mir war klar, dass ich mich selbst davon \u00fcberzeugen musste!<\/p>\n\n\n\n<p>Der Abschied von meinen Biker-Freunden fiel mir schwer. Wir haben aber entschieden, uns erneut in Kapstadt zu treffen. Selbst die Technik am Abreisetag streikte. Zuerst wollte das Moped von Dylan nicht starten. Nach der Reparatur am Vortag hatte er vergessen, den Schl\u00fcssel aus der Z\u00fcndung zu ziehen &#8211; sie war die ganze Zeit an. Wir \u00fcberbr\u00fcckten sein Bike und starteten es erneut. Es funktionierte! Abfahrtbereit stellten wir jedoch fest: jetzt streikte das Bike von Yasmin. Also, gleiche Geschichte von vorne: das ganze Gep\u00e4ck wieder abnehmen und die Batteriebekleidung erneut abbauen. Irgendwann konnte ich nicht mehr warten: ich hatte einen Termin beim BMW-Service. Ich dachte nur, dass wenn sie heute nicht abfahren, komme ich auch zur\u00fcck. Es ging aber doch. Ich bekam die Nachricht: \u00bbBeide Bikes laufen, wir sind unterwegs\u00ab.<\/p>\n\n\n\n<p>Mein Plan f\u00fcr Namibia war nicht kompliziert: ich wollte den Skeleton Coast National Park besuchen, und sp\u00e4ter noch zwei St\u00e4dte besichtigen: Swakopmund und L\u00fcderitz. Ich hatte nicht endlos viel Zeit. Bl\u00f6derweise gab ich bei Enreise an, dass ich zwei Wochen in Namibia bleiben werde. Und die habe ich auch bekommen: keinen Tag l\u00e4nger. So hatte ich nur noch rund eine Woche Zeit, nachdem ich bereits mehrere Tage in Windhoek verbrachte.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich freute mich auf den Nationalpark. Da ich den Etosha-Park nicht bereisen konnte &#8211; zum einen, weil ich mich beeilen musste und zum anderen, weil der Park f\u00fcr Motorr\u00e4der angeblich gesperrt war -, fuhr ich in den Nordwesten des Landes. Die von mir etwas gef\u00fcrchteten Schotterwege erwiesen sich als befahrbar. Unterwegs zum Eingangsgate fuhr ich an einem Himba-Dorf vorbei. Ich hielt kurz und wurde gleich eingeladen, mir das Dorf anzuschauen. Ich durfte fotografieren und Tumbee erz\u00e4hlte mir die Geschichte vom Himba-Volk, f\u00fchrte mich an den H\u00fctten vorbei und erm\u00f6glichte mir die Teilnahme an einer interessanten Zeremonie. Tambee fragte mich, ob ich sehen m\u00f6chte, wie sich die Himba-Frauen duschen. Ich blieb stehen: \u00bbWie bitte?\u00ab, fragte ich verunsichert. Ich dachte noch nach, was w\u00e4re, wenn man so eine Frage in Europa stellen w\u00fcrde: \u00bbDu Martin, m\u00f6chtest Du sehen, wie sich die Frauen in unserem Dorf duschen?\u00ab. Selbst in der fortschrittlichsten Berliner Subkultur-Gegend h\u00e4tte eine solche Frage Erstaunen hervorgerufen, au\u00dfer man h\u00e4tte sich bereits von einem Swingerclub-Besuch gekannt. Da ich jedoch von Natur aus auf fremde Kulturen neugierig bin, willigte ich ein. \u00bbDie nackten Br\u00fcste habe ich bereits gesehen, die Frauen laufen ja so rum\u00ab, dachte ich noch.<\/p>\n\n\n\n<p>Am Ende erwartete mich keine Erotik-Show sondern eine traditionelle Himba-Zeremonie. Wir gingen in die \u201eDuschkabine\u201c &#8211; dort wartete bereits die Dorfprinzessin Ngajona Tjiurua aus uns. Sie z\u00fcndete ein paar R\u00e4ucherst\u00e4bchen an und f\u00fchrte sich das rauchende \u201eParf\u00fcm\u201c unter den Achseln durch. Nach einer Minute war die Prinzessin \u201egeduscht\u201c. Da Wasser ein sehr kostbares Gut f\u00fcr die Himba ist, verschwenden sie es nicht zum Waschen\u00ab, erkl\u00e4rte Tumbee. Er erz\u00e4hlte mir noch, dass es gerade eine sehr schwere Zeit f\u00fcr die Himba sei, weil alle Tiere durch die D\u00fcrre versterben und die einzige Einnahmequelle die Touristen seien. Sie verkaufen ihnen den selbsthergestellten Schmuck und tanzen ab und zu traditionelle T\u00e4nze vor. Tumbee sprach gutes Englisch, da er als Einziger in Windhoek studierte. Er erz\u00e4hlte mir noch eine Trivialit\u00e4t: die Himba schlagen sich die unteren vier Z\u00e4hne aus, damit sie ihre Sprache besser sprechen k\u00f6nnen! Dies geschieht w\u00e4hrend einer speziellen Zeremonie, sobald die Kinder das entsprechende Alter erreicht haben. \u00bbEs ist sehr schmerzhaft\u00ab, berichtete Tumbee und zeigte mir seine Zahnl\u00fccken mit Stolz.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach einigen Stunden im Dorf fuhr ich dann weiter. Tumbee bot mir noch eine \u00dcbernachtung an. Heute bedauere ich sehr, nicht geblieben zu sein. Eine Himba-Dusche h\u00e4tte mir sicherlich nicht geschadet und ich h\u00e4tte bestimmt noch vieles mehr \u00fcber das Leben im Dorf erfahren.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Besuch im Skeleton Park war spektakul\u00e4r. Unendliche Weiten, gerade Strecken bis zum Horizont und gro\u00dfartige Landschaften, die man wahrscheinlich nur dort sehen kann. Es gibt zwei Versionen, woher der Park seinen Namen hat: entweder von den vielen Schiffswracks an der gleichnamigen Skeleton-K\u00fcste, oder von den Walknochen, die dort oft strandeten und die letzte Ruhest\u00e4tte fanden. Etwa 40km breit und 500km lang wird er als \u201eThe world\u2018s largest ship cemetery\u201c bezeichnet. Dort herrscht ein raues Wetter: Dauernebel, st\u00fcrmische Winde, unruhige K\u00fcstengew\u00e4sser, hohe Wellen und die W\u00fcste. Wer es ans Land schaffte, hatte nur eine kleine \u00dcberlebenschance: die meisten verdursteten im Anschluss.<\/p>\n\n\n\n<p>Vor dem Eingangstor las ich das Gefahrenschild, Gefahren die meist von Wildtieren ausgehen. Das eigene Fahrzeug sollte nicht verlassen werden und Motorr\u00e4der sind dort illegal. Niemand wollte mich jedoch stoppen. Es gab keine Fragen. Ich f\u00fcllte das Formular aus, dass ich dann am Ausgang wieder abgeben sollte. Die Durchfahrt ist kostenlos, wenn man den Park am selben Tag verl\u00e4sst. Nach ca. drei-vier Stunden Fahrt war ich wieder raus. Kein L\u00f6we wollte mich fressen. Ich habe nicht mal eine tote Maus gesehen! Nichts! Die Fahrt war aber in einer ziemlich lebensunfreundlichen Umgebung. Schon ein Wunder, dass dort tats\u00e4chlich Elefanten, L\u00f6wen, Hy\u00e4nen, Schakale, Kudus, Zebras und viele weitere Tierarten vorhanden sein sollten. Ich fuhr im starken Wind und teils im Nebel auf der Schotterpiste seelenruhig durch. Von Zeit zu Zeit kam mir ein Gel\u00e4ndeauto entgegen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Fahrt durch Angola dauerte fast drei Tage. Dylan und Yasmin waren etwas in Eile, denn sie mussten vor dem 15. Dezember in Kapstadt sein: Dylan\u2018s Schwester wollte heiraten. Ich stand vor der Wahl: entweder bleibe ich l\u00e4nger in Angola und schaue mir das Land genauer an oder ich fahre mit meinen neuen Freunden direkt &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/wanderlustfirst.eu\/?p=1437\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201e\u201eAfrica for dummies\u201c\u201c<\/span> weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":true,"template":"","format":"standard","meta":{"jetpack_publicize_message":"","jetpack_is_tweetstorm":false,"jetpack_publicize_feature_enabled":true,"jetpack_social_post_already_shared":false,"jetpack_social_options":{"image_generator_settings":{"template":"highway","enabled":false}}},"categories":[8,66,4],"tags":[5,67,68,129,20,69],"jetpack_publicize_connections":[],"jetpack_featured_media_url":"","jetpack_likes_enabled":true,"jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/pbd5ZF-nb","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/wanderlustfirst.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1437"}],"collection":[{"href":"https:\/\/wanderlustfirst.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/wanderlustfirst.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wanderlustfirst.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wanderlustfirst.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1437"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/wanderlustfirst.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1437\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/wanderlustfirst.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1437"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/wanderlustfirst.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1437"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/wanderlustfirst.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1437"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}