{"id":410,"date":"2019-11-02T12:13:44","date_gmt":"2019-11-02T12:13:44","guid":{"rendered":"https:\/\/wanderlustfirst.eu\/?p=410"},"modified":"2019-11-02T12:53:26","modified_gmt":"2019-11-02T12:53:26","slug":"der-weg-durch-mali","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wanderlustfirst.eu\/?p=410","title":{"rendered":"Der Weg durch Mali"},"content":{"rendered":"\n<h5>Die Zollbeamten bevorzugen zuerst das Gebet, dann die Arbeit. <\/h5>\n\n\n<p>Durch die verz\u00f6gerte Ankunft des \u201eMannes mit dem Stempel\u201c auf der mauretanischen Seite der Grenze kam ich schon relativ sp\u00e4t am letzten offiziellen Kontrollposten in Mali an. Ich dachte trotzdem, dass die Formalit\u00e4ten nicht all zu lange dauern w\u00fcrden. Ich ben\u00f6tigte ein Zolldokument, dessen Ausstellung normalerweise ein paar Minuten dauert. Doch mein Aufenthalt am Zollkontrollposten sollte erst am n\u00e4chsten Morgen enden. <\/p>\n\n\n<p>Gut gelaunt und bestens gen\u00e4hrt (Dank der mauretanischen Grenzpolizisten) kam ich ziemlich schnell durch Mali-Immigration und ich fuhr dann weiter, um die letzte Kontrolle zu absolvieren. Ich kam am Zollgeb\u00e4ude an und sah gleich, wie ein Kerl aus einem Toyota Corolla mit spanischem Kennzeichen ausstieg. <\/p>\n\n\n<p>\u00bbOh, wie sch\u00f6n!\u00ab \u2013 dachte ich. \u00bbEndlich kann ich ein paar Nettigkeiten mit jemandem austauschen\u00ab \u2013 ich nahm an, der Typ kam mit dem Auto aus Spanien. So sprach ich ihn fr\u00f6hlich an:<\/p>\n\n\n<p>\u00bb\u00a1Hola Se\u00f1or! \u00bfQue tal? \u00bfHablas Espa\u00f1ol?\u00ab <\/p>\n\n\n<p>\u00bbHier ist Mali. Man spricht Franz\u00f6sisch hier!\u00ab \u2013 war seine Antwort auf Franz\u00f6sisch, die ich doch m\u00fchelos verstehen konnte. <\/p>\n\n\n<p>\u00bbAlles klar Du Arschloch\u00ab \u2013 dachte ich nur, sagte es aber nicht laut, weil ich sah, dass er in das Zollamtb\u00fcro reinspazierte, und zwar mit einer K\u00f6rperhaltung, als ob ihm das B\u00fcro geh\u00f6ren w\u00fcrde.<\/p>\n\n\n<p>\u00bbNa super!\u00ab \u2013 \u00bbWenn ich Pech habe, ist er dann auch derjenige, der mich gleich bedienen wird\u00ab \u2013 ich sah schon, wie ich mich klein machte und verlegen l\u00e4chelte \u2013 w\u00e4hrend der Typ mich von oben herab betrachtete und sich seine Rache \u00fcberlegte, weil ich seine fremdsprachlichen Kompetenzen blo\u00df gestellt hatte. <\/p>\n\n\n<p>Und in der Tat, ausgerechnet dieser Typ schien der zust\u00e4ndige Beamte zu sein.<\/p>\n\n\n<p>\u00bbK\u00f6nnten Sie mein Carnet de Passage stempeln?\u00ab \u2013 fragte ich h\u00f6flich in einem sehr langsamen Englisch, wobei ich noch simultan eine eindeutige Handbewegung machte, die das Stempeln imitieren sollte.<\/p>\n\n\n<p>\u00bbHeute wird nichts mehr gemacht\u00ab \u2013 antwortete er in einem gerade noch verst\u00e4ndlichen Englisch. \u00bbKommen Sie am Montag wieder\u00ab \u2013 warf er noch dazu. <\/p>\n\n\n<p>Er sah wie ich gro\u00dfe Augen machte und l\u00e4chelte schelmisch. \u00bbAm Montag?\u00ab \u2013 schaute ich verlegen. \u00bbEs ist Freitag. Ich will doch weiter fahren!\u00ab \u2013 ich hatte das Gef\u00fchl, der Typ will mich verarschen. \u00bbWarum war er eigentlich noch da, wenn er nicht mehr arbeiten m\u00fcsste?\u00ab \u2013 fragte ich mich. <\/p>\n\n\n<p>Doch dann kam ein anderer herein:<\/p>\n\n\n<p>\u00bbWas kann ich f\u00fcr Sie tun?\u00ab \u2013 ich war entz\u00fcckt! Er war nett und sprach Englisch! <\/p>\n\n\n<p>Ich erkl\u00e4rte ihm kurz, dass ich jetzt nach Mali kam und mein Zolldokument, das Carnet, gestempelt haben m\u00f6chte. <\/p>\n\n\n<p>\u00bbKein Problem, machen wir\u00ab \u2013 sagte er. \u00bbWir werden aber zuerst unser Abendgebet sprechen, dann k\u00fcmmern wir uns um die Angelegenheit.\u00ab<\/p>\n\n\n<p>\u00bbAber selbstverst\u00e4ndlich\u00ab \u2013 antwortete ich, und war gl\u00fccklich, dass ich mein Lager nun doch nicht f\u00fcr ein paar Tage an der Grenze aufschlagen musste. <\/p>\n\n\n<p>Nun musste ich erstmal warten. Die Nacht brach in der Zwischenzeit herein. Nach einer Ewigkeit und nach dem die Gebete gesprochen wurden, kam der nette Beamte auf mich zu und sagte, dass er jetzt Zeit f\u00fcr mich h\u00e4tte. Doch es sollte nicht so einfach mit dem Carnet funktionieren, wie ich dachte. Es ergab sich, dass das Carnet in Mali nicht galt und ich ein lokales Zolldokument erwerben m\u00fcsste. Es kostete 15.000 CFA. Danke ADAC! <\/p>\n\n\n<p>Ich hatte nat\u00fcrlich keine CFA dabei. Die Beamten hatten dennoch kein Problem damit, den Betrag in Euro entgegen zu nehmen. Nach ca. 30 Minuten war dann alles erledigt. Ich stand aber vor der Option in der Nacht weiter zu fahren. Eine ziemlich riskante Angelegenheit in Afrika. Ich entschied mich dann doch lieber zu bleiben und fragte den netten Beamten, ob ich zelten d\u00fcrfte. Es war auch kein Problem: ich schlug mein Camping mitten auf dem Zollgel\u00e4nde zwischen irgendwelchen unverzollten oder beschlagnahmten Fahrzeugen auf. <\/p>\n\n\n<p>Am n\u00e4chsten Morgen waren die Z\u00f6llner wie ausgetauscht! Sie luden mich zum Fr\u00fchst\u00fcck ein, gaben mir noch Brot f\u00fcrs unterwegs und w\u00fcnschten gute Fahrt!<\/p>\n\n\n<p>Die gute Fahrt endete ca. eine Stunde sp\u00e4ter in der Stadt Nioro als ich \u2013 v\u00f6llig konzentriert auf der Suche nach einer Bank \u2013 ein Verkehrszeichen \u00fcbersah und in eine Einbahnstra\u00dfe gegen den Verkehr fuhr. Sofort sprang ein Polizist zu mir und stellte sich quer in meinen Weg. <\/p>\n\n\n<p>Zuerst habe ich gar nicht realisiert, was er von mir wollte. Ich dachte, dass er vielleicht mal etwas plaudern will. Es w\u00e4re ja nichts ungew\u00f6hnliches und es ist schon fr\u00fcher passiert. Er lie\u00df mich das Moped direkt am Stra\u00dfenrand parken und lud zu sich in den Schatten auf ein Campingstuhl ein. Das kam mir schon etwas schr\u00e4g vor, aber hey \u2013 der Polizist war vielleicht so sehr an meiner Reise interessiert, dass er sich dar\u00fcber in Ruhe unterhalten wollte. So sa\u00dfen wir eine Weile im Schatten eines gro\u00dfen Baumes und versuchten zu kommunizieren. Die Kommunikation verlief jedoch z\u00e4h. So nahm er mich pl\u00f6tzlich an die Hand und machte Anstalten, als ob er mir was zeigen m\u00f6chte. Ich folgte ihm ein paar Meter und wir standen pl\u00f6tzlich vor einem riesengro\u00dfen Einfahrtverbotszeichen, mit einem Durchmesser von \u00fcber einem Meter! Pl\u00f6tzlich war mir der Grund klar, warum der Polizist mich anhielt und mich bei sich behielt. Er wollte Geld!<\/p>\n\n\n<p>Wir setzten uns dann wieder hin und die Verhandlungen begannen. In seiner Gro\u00dfz\u00fcgigkeit erkl\u00e4rte er mir, dass er auf die volle Strafh\u00f6he von 10.000 CFA (ca. 15 EUR) verzichtete. Wenn ich ihm dann 5.000 gebe, darf ich wieder gehen. So sa\u00dfen wir weitere 45 Minuten herum und haben verhandelt. Er hielt meine Fahrzeugpapiere in der Hand und ich versuchte ihm zu erl\u00e4utern, dass ich auf einer wichtigen Mission bin, durch den ganzen Kontinent fahre und sp\u00e4ter dar\u00fcber ein Buch schreiben werde. Und er wolle darin bestimmt positiv erw\u00e4hnt werden. Ich wei\u00df nicht, ob ich ihn damit beeindrucken konnte, aber irgendwann merkte er, dass ich nicht in Eile bin und wir wahrscheinlich so noch lange sitzen w\u00fcrden. Entnervt gab er mir schlie\u00dflich meine Dokumente zur\u00fcck und ich fuhr davon. <\/p>\n\n\n<p>Diese Zeit in Nioro, die ich wegen des korrupten Polizisten verlor, jedoch verursacht durch meine eigene Unaufmerksamkeit, bedeutete meine viel zu sp\u00e4te Ankunft in Bamako. Unter normalen Stra\u00dfenzust\u00e4nden h\u00e4tte ich die 500km innerhalb von 8 Stunden schaffen k\u00f6nnen. Aber die letzten 150km bis zur Hauptstadt waren ein Albtraum: L\u00f6cher so breit wie die ganze Stra\u00dfe, tief bis zu einem halben Meter, h\u00e4ufiger als L\u00f6cher im Schweizer K\u00e4se. Au\u00dferdem ein LKW hinter dem anderen, Busfahrer, die sich unbedingt mit dem Motorrad ein Rennen liefern wollten, Stra\u00dfenh\u00e4ndler an jeder schwierigen Stelle, die die Fahrzeuge verlangsamten oder zum Stehen brachten, die den Verkehr noch mehr beeintr\u00e4chtigten. Gar Gruppen von Menschen an den schwierigen Stellen, die nur als Publikum da standen und warteten, bis ein Fahrzeug spektakul\u00e4r durch die L\u00f6cher fuhr oder liegen blieb. Alle 2-3km kaputte Laster, die in die L\u00f6cher reinfuhren und sie nie wieder verliessen. Staub- und schwarze Abgaswolken, die die Sicht massiv einschr\u00e4nkten. Und in dem ganzen und endlosen Chaos: ich auf dem Moped. <\/p>\n\n\n<p>Ich wei\u00df beim besten Willen nicht, wie ich diese Strecke bis nach Bamako schaffte. Die Autos fuhren in so einem Verkehrschaos, dass sie zum Teil die Stra\u00dfenseiten wechselten, was auf einmal zu Linksverkehr f\u00fchrte.. Jeder fuhr die Spur, die er an jener Stelle f\u00fcr die bessere Wahl hielt. So \u00fcberholte ich nicht selten von rechts, fuhr in einer Staubwolke und wusste nicht, ob nicht gleich eine Kurve auftauchte. Irgendwann wurde es dunkel und die letzten drei Stunden waren jenseits jeder vern\u00fcnftigen Vorstellung an das Reisen. Selten gab es die Option schneller als 20-30kmh zu fahren. <\/p>\n\n\n<p>So kam an meinem Hotel in Bamako erst um 21:30 Uhr statt 17:00 Uhr an. Was f\u00fcr eine Erleichterung, dass ich \u00fcberhaupt ankam. Das Tor wurde ge\u00f6ffnet, ich fuhr rein und war gerettet! Ich ging an die Rezeption und bestellte den Zimmerschl\u00fcssel. Pl\u00f6tzlich schaute ich in den Spiegel und erkannte mich nicht mehr! Da schaute irgendein Wilder mit schwarzem Gesicht zur\u00fcck. Nur das Wei\u00dfe in den Augen leuchtete hell. Ich sah aus, als ob ich nach einer Woche Schwerstarbeit aus einer Grube gekrochen w\u00e4re. Kein Wunder, dass mich die Leute verwundert anschauten, als ich durch das ganze Restaurant marschierte. So wie mein Gesicht aussah, sahen meine Klamotten und das Motorrad ebenfalls aus: als ob der Biker gerade aus einem Kriegsgebiet geflohen w\u00e4re. <\/p>\n\n\n<p>Mit meinem etwas au\u00dfergew\u00f6hnlichen Auftreten musste ich auch ein paar Leute im Restaurant beeindruckt oder zumindest die Frage aufgeworfen haben, was ich den bitte f\u00fcr ein Chaot sei. Ich wurde an einen Tisch geladen, an dem sehr nette junge Kanadier sa\u00dfen und auf meine Geschichte gespannt waren. Das Bier schmeckte hervorragend! <\/p>\n\n\n<p>Mit Greg und Matt verbrachte ich dann noch weitere drei Tage. Sie arbeiten in Bamako f\u00fcr eine schwedische Fluggesellschaft: als Flugzeugmechaniker bzw. als Pilot. Sie haben ein gro\u00dfes Haus in Bamako, mit Garten, Pool, Autos, Fahrer, G\u00e4rtner, Bierk\u00fchlschrank und vielem mehr! Wir hatten eine tolle Zeit zusammen, die alle Strapazen der Fahrt nach Bamako vergessen lie\u00dfen. <\/p>\n\n\n<p>Die Weiterfahrt nach Sikasso und dann nach C\u00f4te d\u2019Ivoire verlief dann nicht mehr so spektakul\u00e4r. In Sikasso traf ich noch Freunde aus den Niederlanden, die mit einem super ausgestatteten Gel\u00e4ndewagen 1,5 Jahre in Westafrika verbrachten und gerade auf dem Weg Richtung Europa waren. Tomek und Susanne sind zu richtigen Experten w\u00e4hrend ihres Aufenthalts hier geworden. Ich schaute neidisch zu, wie sie selbstsicher und kenntnisreich auf einem lokalen Markt einkauften, um sp\u00e4ter ein k\u00f6stliches Abendessen zu kochen: Kartoffeln mit einer Pilzso\u00dfe und k\u00f6stlichem Salat. Noch heute l\u00e4uft mir das Wasser im Mund zusammen, wenn ich mich dran erinnere. <\/p>\n\n\n<p>Obwohl wir unser Camp direkt am Flu\u00df und weit weg von Menschen errichtet hatten \u2013 dachten wir zumindest \u2013 , bekamen wir auch gleich Besuch, oder man m\u00fcsste zutreffender sagen: Publikum. Der erste nette Mann, der Vuba hie\u00df, erkl\u00e4rte, wie toll die Frauen in Mali seien und dass er auch ein paar Schwesterchen h\u00e4tte, die in heiratsf\u00e4higem Alter w\u00e4ren. Auf unsere Bemerkung, dass die hier anwesenden M\u00e4nner bereits vergeben w\u00e4ren, erwiderte er, dass dies kein Problem sei. In Mali d\u00fcrfe man bis zu vier Ehefrauen haben. Na vielen Dank! Man stelle sich vor, die gehen alle ein Mal pro Woche shoppen! Da bist du ja gleich pleite&#8230; <\/p>\n\n\n<p>Sp\u00e4ter schloss sich uns eine junge Dame an, die einfach nur da stand und zuschaute, wie wir a\u00dfen sowie zuh\u00f6rte, wie wir uns auf Englisch unterhielten, obwohl sie selbst kein Wort verstand. Sie war da \u2013 ich \u00fcbertreibe nicht \u2013 fast zwei Stunden lang! Wir hatten leider keine Portion extra f\u00fcr sie, nicht mal einen Stuhl zum anbieten. Ich f\u00fchlte mich etwas bl\u00f6d deswegen, aber Susanne meinte, dass w\u00e4re schon ok so. Man m\u00fcsse sich dran gew\u00f6hnen. Nach diesen zwei Stunden, als wir aufgegessen hatten, fragte diese junge Frau nur noch, ob sie f\u00fcr uns abwaschen k\u00f6nnte. Mir ist die Kinnlade runtergefallen. Es wurde mir klar, dass sie gerne was verdienen m\u00f6chte und als es doch nicht klappte, ging sie einfach wieder dahin, wo sie herkam: in die Dunkelheit, keine Ahnung wohin genau. <\/p>\n\n\n<p>Am n\u00e4chsten Morgen hatten wir ein exzellentes Abschiedsfr\u00fchst\u00fcck mit R\u00fchrei und Bacon, tauschten unsere SIM-Karten aus und fuhren jeder in seine Richtung: meine Freunde nach Bamako, ich nach C\u00f4te d\u2018Ivoire. <\/p>\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Zollbeamten bevorzugen zuerst das Gebet, dann die Arbeit. Durch die verz\u00f6gerte Ankunft des \u201eMannes mit dem Stempel\u201c auf der mauretanischen Seite der Grenze kam ich schon relativ sp\u00e4t am letzten offiziellen Kontrollposten in Mali an. Ich dachte trotzdem, dass die Formalit\u00e4ten nicht all zu lange dauern w\u00fcrden. Ich ben\u00f6tigte ein Zolldokument, dessen Ausstellung normalerweise &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/wanderlustfirst.eu\/?p=410\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201eDer Weg durch Mali\u201c<\/span> weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":true,"template":"","format":"standard","meta":{"jetpack_publicize_message":"","jetpack_is_tweetstorm":false,"jetpack_publicize_feature_enabled":true,"jetpack_social_post_already_shared":false,"jetpack_social_options":{"image_generator_settings":{"template":"highway","enabled":false}}},"categories":[8,38,4],"tags":[],"jetpack_publicize_connections":[],"jetpack_featured_media_url":"","jetpack_likes_enabled":true,"jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/pbd5ZF-6C","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/wanderlustfirst.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/410"}],"collection":[{"href":"https:\/\/wanderlustfirst.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/wanderlustfirst.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wanderlustfirst.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wanderlustfirst.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=410"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/wanderlustfirst.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/410\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":434,"href":"https:\/\/wanderlustfirst.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/410\/revisions\/434"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/wanderlustfirst.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=410"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/wanderlustfirst.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=410"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/wanderlustfirst.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=410"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}